Fassung vom 2026-09-13 · gilt für die Nutzung von Qualify
Diese Bedingungen gelten für die Nutzung der Software Qualify (nachfolgend „Plattform“), betrieben von Delo Farag, Wormser Weg 5, 40229 Düsseldorf. Die vollständigen Angaben stehen im Impressum.
Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmen und Selbstständige. Ein Vertrag mit Verbrauchern kommt nicht zustande. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn sie ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden.
Qualify stellt eine Software zur Verfügung, mit der der Kunde Stellenanzeigen erstellen und verteilen, Bewerber über einen KI-Chat-Assistenten ansprechen und vorqualifizieren, KI-gestützte Telefoninterviews durchführen und die Ergebnisse in einer Pipeline verwalten kann.
Die Plattform ist ein Werkzeug. Sie trifft keine Einstellungs- oder Absageentscheidungen und übernimmt keine Gewähr für den Erfolg einer Personalsuche.
Chat-Assistent und Telefon-Recruiter sind KI-Systeme. Sie weisen gegenüber Bewerbern zu Beginn jedes Kontakts auf ihre KI-Eigenschaft hin und bestätigen sie auf Nachfrage (Art. 50 KI-Verordnung). Telefonate werden nicht als Audio aufgezeichnet; gespeichert werden ausschließlich Transkripte und die daraus gewonnenen Angaben.
Bewertungen der Plattform, insbesondere ein Qualifizierungs-Score, sind Entscheidungsunterstützung. Sie ersetzen keine Prüfung durch einen Menschen. Eine ausschließlich automatisierte Entscheidung über Bewerber im Sinne von Art. 22 DSGVO findet über die Plattform nicht statt; der Kunde stellt sicher, dass die abschließende Entscheidung bei einem Menschen liegt.
KI-Ausgaben können unvollständig oder fehlerhaft sein. Der Kunde prüft Inhalte, die er nach außen weitergibt, vor der Verwendung.
Für personenbezogene Daten, die der Kunde in die Plattform einbringt oder über sie verarbeiten lässt, ist der Kunde Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Qualify handelt als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO; Einzelheiten regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag.
Der Kunde stellt sicher, dass für jede über die Plattform ausgelöste Kontaktaufnahme eine Rechtsgrundlage besteht. Das gilt besonders für Telefonanrufe an selbst importierte Kontakte: die Plattform prüft nicht, woher eine Telefonnummer stammt, und kann das auch nicht. Der Kunde verantwortet die Zulässigkeit nach DSGVO und UWG.
Der Kunde nutzt die Plattform nicht für unzulässige Werbung, diskriminierende Auswahl oder das Massen-Anrufen von Personen ohne Bezug zu einer konkreten Stelle.
Ein Vertrag berechtigt zu einem Zugang pro Unternehmen. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
Zum Schutz vor Fehlbedienung und unverhältnismäßigen Kosten gelten technische Obergrenzen, etwa für die Anzahl gleichzeitig ausgelöster Telefonanrufe. Diese Grenzen sind Bestandteil der Leistung und können angepasst werden.
Die Plattform wird mit der Sorgfalt eines ordentlichen Anbieters betrieben. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert; ein Service-Level-Agreement besteht nicht.
Teile der Leistung hängen von Diensten Dritter ab, etwa Telefonie-, Sprach- und Modellanbietern sowie Jobbörsen. Störungen oder Änderungen bei diesen Anbietern können die Nutzbarkeit vorübergehend einschränken.
Die Vergütung richtet sich nach der bei Vertragsschluss vereinbarten Fassung. Wird die Plattform im Rahmen eines unentgeltlichen Pilotprogramms bereitgestellt, entsteht daraus kein Anspruch auf dauerhaft kostenlose Nutzung und keine Zusicherung eines bestimmten Funktionsumfangs.
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden gemäß dem Auftragsverarbeitungsvertrag gelöscht oder herausgegeben. Der Kunde kann seine Daten vor Vertragsende exportieren.
Die Haftung ist bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit unbeschränkt. Bei einfacher Fahrlässigkeit wird nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten gehaftet, und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Für Schäden, die daraus entstehen, dass der Kunde ohne Rechtsgrundlage Kontakt aufnimmt oder unzutreffende Daten einbringt, wird nicht gehaftet. Der Kunde stellt Qualify insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Düsseldorf, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.